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Als sich Ricks Halterin mit ihrem Liebling für unsere orthopädische Sprechstunde anmeldete, hatte sie bereits einen Ärztemarathon hinter sich. 13 Tierärzte und Kliniken hatte sie mit ihrem Kangal-Welpen konsultiert, der beidseitig an hochgradiger Hüftdysplasie mit ausgerenktem Oberschenkel litt. Ohne Schmerzmittel konnte das Tier gar nicht mehr laufen. Doch überall hatte man mit „inoperabel“ abgewunken. „Erst die Tierklinik Ismaning hat mir wieder Hoffnung gemacht“, sagt die Hundebesitzerin. Die Therapie der Wahl: künstliche Hüftgelenke. „Diesmal habe ich vor Freude geweint.“ Kurz darauf wurde dem neun Monate alten Rick von Chefarzt Dr. Klaus Zahn das erste Implantat eingesetzt. Der junge Hund profitierte davon so sehr, dass er schon am Folgetag die frisch operierte Seite belastete. Wegen dieser Tatsache kam Rick sechs Wochen später erneut auf den OP-Tisch und bekam sein zweites künstliches Hüftgelenk. Seitdem sind nochmal sieben Wochen vergangen und Rick blüht von Tag zu Tag mehr auf, erzählt seine Halterin. Er spielt, kratzt sich mit seinen Hinterläufen am Ohr und liebt es Gassi zu gehen.

Röntgenbild vor der OP.
Röntgenbild nach der OP zweier Kunsthüften
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