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Ihr Hund steht unter einem allergischen Schock? Die Katze hat sich das Bein gebrochen? Wir sind Experten in Sachen Notfalltiermedizin. Unsere Tierklinik ist rund um die Uhr erreichbar, auch am Wochenende. Wenn nötig, zieht der Bereitschafts-Tierarzt einen Operateur hinzu.

Häufige Notfallindikationen sind Fremdkörper, die ein Tier verschluckt hat oder Infektionen des Magen-Darm-Traktes. Wir raten dazu, sofort einen Tierarzt zu konsultieren, wenn sich ein Tier blutig erbricht oder blutigen Durchfall hat.

Gleiches gilt für verschluckte Gegenstände oder auch Erbrochenes, das in die Luftröhre gelangt. Diese Fremdkörper sind ein guter Nährboden für Bakterien und führen unter Umständen zu lebensbedrohlichen Infektionen. Deswegen sollten Tiere zum Arzt, wenn sie etwas verschluckt haben und fortwährend husten, den Fremdkörper aber nicht aushusten können. Oft hilft die Behandlung mit dem Inhalator in der Tierklinik oder die Coupage, das Abklopfen des Oberkörpers, um das Aushusten zu erleichtern.

Tiere, die wegen Verletzungen oder Infektionen für einige Stunden oder über Nacht stationär aufgenommen werden, gewöhnen sich in der Regel schnell an die Klinik-Umgebung. Wir sind den Umgang mit verletzten oder kranken Tieren gewohnt, lassen ihm die nötige Aufmerksamkeit zuteil werden und vermitteln ihm ein Gefühl der Sicherheit.

Erste Hilfe nach Unfällen

Besitzer sollten bei einem unter Schock stehenden Tier eine Unterkühlung vermeiden, das Tier also zudecken. Sollten Atmung und/oder Pulsschlag aussetzen, muss beatmet werden. Wichtig: Anders als beim Menschen hat die Beatmung Vorrang vor der Herz-Druck-Massage. Schnauze zuhalten, über die Nase Luft gleichmäßig einblasen.

Danach kommt die Herzdruckmassage. Bei kleineren Tieren (Katze) eine Hand unter den Körper schieben, die andere auf den Brustkorb auflegen, behutsam und rhythmisch pressen.

Bei Tieren, die heftig erbrochen haben oder unter Durchfall leiden und nicht trinken, ist es außerdem ratsam, Wasser in den Mund zu träufeln, um zu verhindern, dass sie austrocknen.

Körpertemperatur, Allgemeinzustand

Für Besitzer ist es sinnvoll, die normale Körpertemperatur ihres Tieres zu kennen – so können sie im Zweifelsfall leichter erkennen, ob wirklich ein Notfall vorliegt. Bei Hunden etwa beträgt die Normaltemperatur 38 bis 39 Grad Celsius, bei Katzen liegt sie etwas höher. Sinnvoll ist auch, ab und zu einen Blick auf die Schleimhäute zu werfen, um Veränderungen der Farbe zu erkennen. Erhöhte Aufmerksamkeit ist angebracht, wenn die Schleimhäute weiß schimmern. Dies deutet auf Blutverlust oder Probleme mit dem Kreislauf hin.

Fachbereich Traumatologie

Unfallopfer werden in der Tierklinik Ismaning rund um die Uhr von einem Expertenteam behandelt. Bei Knochenbrüchen kommen je nach Frakturtyp, Lokalisation und Tierart verschiedene Behandlungsmethoden in Frage.

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