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Cannabis, lateinisch für Hanf, zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Ihre heilende Kraft wurde von der traditionellen Medizin über Jahrtausende geschätzt. Marihuana (Cannabiskraut) und Haschisch (Cannabisharz) dienten zudem in vielen Kulturen als Halluzinogen, um mit den Göttern oder Toten zu kommunizieren. Diese berauschende Wirkung brachte Cannabis auch in Verruf.

Die Anwendung von CBD sollte man mit dem Tierarzt besprechen. Foto: AdobeStock/Elroi

Doch seit geraumer Zeit ist Hanf in den Fokus der (tier-)medizinischen Forschung geraten. Vor allem dem Inhaltsstoff CBD, Abkürzung für Cannabidiol, gilt großes Interesse. Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Studien belegten bereits die schmerzlindernden, entzündungshemmenden und beruhigenden Effekte von Cannabinoiden wie CBD. Die Substanz ist eine von etwa 120 bekannten Wirkstoffen der Hanfpflanze und wird ausschließlich aus legalen Nutzhanfsorten gewonnen. Und: Sie hat keine unerwünschten psychoaktiven Nebenwirkungen.

Das speziell für Hunde und Katzen entwickelte Aromapflegeöl VetCBD setzen wir in der Tierklinik Ismaning seit 2018 ein. Es stimuliert das endogene Cannabinoid-System der Tiere, das Teil des Nervensystems ist und auch in Organen, Knochen und der Haut wirkt. Entsprechend vielfältig ist das Wirkspektrum von CBD. Denn in den Zellen sitzen – wie beim Menschen – entsprechende Cannabinoid-Rezeptoren, an denen auch die Wirkstoffe der Hanfpflanze andocken und interagieren können. Ängste, Schmerzen, Hautkrankheiten, Verdauungsprobleme, Epilepsie sowie altersbedingte Beschwerden könnten somit unterstützend behandelt werden. In der Tierklinik Ismaning haben wir gute Erfahrungen bei Hundesenioren gemacht, die unter chronischen Schmerzen oder Unruhe, Demenz und Schlafstörungen litten. Auch manche Tumorpatienten sprechen auf das Phytocannabidiol gut an. Tierbesitzer schätzen die Tropfen oft als natürliche Alternative, um ihrem Tier die Nebenwirkungen einer Chemotherapie zu ersparen.

Am besten wirkt Veterinäres CBD, wenn es über die Schleimhäute aufgenommen wird. Tierhalter sollten Anwendung und Dosierung allerdings mit dem Tierarzt absprechen, denn nur er hat das Beschwerdebild und die Wechselwirkungen mit anderen Medikationen im Blick.

Nicht zu verwechseln ist das Aromapflegeöl mit Hanföl zur Futterergänzung. Dieses wird aus Hanfsamen gepresst, während VetCBD aus der ganzen Pflanze extrahiert wird und die ganze Bandbreite an gesundheitsfördernden Wirkstoffen erhält. Alle Produkte sind übrigens in Zusammenarbeit mit Tierärzten auf Hunde bzw. Katzen abgestimmt worden. Beispielsweise wurden bei VetCBD Cat, damit die Katzen das Öl akzeptieren, alle Bitterstoffe entfernt und das Extrakt mit Vanillearoma verfeinert.

Weitere Infos unter: vetcbd.at

Hinweis: Laut aktueller Rechtslage handelt es sich beim Produkt Vet CBD lediglich um ein Produkt zur Anwendung in der Aromatherapie.

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