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Kater Luggi hatte sich mit einer vergifteten Maus vergiftet.

Seine Leidenschaft für Mäuse wäre Luggi fast zum Verhängnis geworden. Nach seiner Feierabendrunde war der Kater zu Hause plötzlich umgekippt und hatte am ganzen Körper gezuckt. Die Halterin packte Luggi sofort ins Auto und fuhr ihn die Notaufnahme der Tierklinik Ismaning. Dort stellte die diensthabende Ärztin zusätzlich eine lebensbedrohliche Untertemperatur fest. Als sie im Röntgenbild auch noch den Kopf eines Nagetieres entdeckte und die Magenspülung Teile einer Maus zutage förderte, war klar: Luggi hatte eine mit Alpha-Chloralose vergiftete Maus gefressen. Dieser in Schädlings- und Taubenbekämpfungsmitteln enthaltene Wirkstoff greift nicht nur das zentrale Nervensystem an, sondern stört auch die Körpertemperaturregulation der Tiere. Sie sterben an Unterkühlung. Um den bereits sehr geschwächten Luggi vor weiteren Krampfanfällen zu schützen, wurde er in ein künstliches Koma versetzt. Tag und Nacht an seiner Seite: eine Helferin. Große Sorge machte unserem Personal auch die niedrige Temperatur des Katers. Mit Wärmematte, Wärmelampe und Wärmeinfusionen versuchte man diese in den Griff zu bekommen. Mit Erfolg: 36 Stunden später war Luggi über den Berg und durfte zur Rekonvaleszenz wieder nach Hause.

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