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„Ich kann mich an keinen Tag erinnern, an dem ich nicht gern in die Arbeit gegangen bin“, lächelt Oberärztin Dr. Julia Llewellyn. Die Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere ist der Tierklinik Ismaning bereits seit ihrer Studentenzeit verbunden. 2009 hat sie ihr Pflichtpraktikum hier gemacht – und war sogleich von der Atmosphäre begeistert: „Die Stimmung im Team war so familiär und herzlich, man hat sich immer gegenseitig geholfen. Das ist bis heute so.“ Flache Hierarchien und eine offene Firmenkultur fördern die Weiterentwicklung der Mitarbeiter.

Fachtierärztin Dr. Julia Llewellyn war schon in ihrer Studentenzeit von der Firmenkultur der Tierklinik Ismaning begeistert.

Genau dieses vertrauensvolle Miteinander hat Dr. Julia Llewellyn nach dem Studium auch bewogen, zusätzlich zur Promotion an der Uni Nacht- und Wochenenddienste in Ismaning zu übernehmen. „Ich konnte mich von Anfang an eigenverantwortlich um Patienten kümmern und selbst entscheiden, ob ich einen erfahrenen Kollegen hinzuziehe“, erinnert sich die 35-Jährige. Eine bessere Methode, sich als Berufseinsteigerin zu beweisen und dazulernen, gibt es wohl nicht.

Daher sagte sie nach ihrer Doktorandenzeit auch Ja, als die Tierklinik ihr 2012 eine feste Stelle als Assistenzärztin anbot. Eine neue Zeit intensiver Weiterbildung begann. Sie persönlich kniete sich rein in die Innere Medizin, besuchte Kurse und Seminare. Auch nach Schichtende las sie sich in komplizierte Krankheitsbilder ein oder wartete auf das Laborergebnis ihrer Patienten, um zu sehen, ob sich ihre Verdachtsdiagnose bestätigt. Inzwischen sind ihre Schwerpunkte Onkologie, Gastroenterologie, Kardiologie und Autoimmunerkrankungen.

Heute bildet Dr. Julia Llewellyn als Oberärztin und Fachtierärztin für Innere Medizin der Kleintiere selbst junge Assistenztierärzte und Fachtierarztanwärter aus, macht Schall- und Endoskopieübungen mit ihnen und motiviert sie, sich beruflich weiter zu qualifizieren. Denn Aus- und Weiterbildung gehören zur DNA der Tierklinik Ismaning. Neben dem ständigen Austausch im Kollegenkreis gibt es regelmäßig interne Fortbildungsrunden mit Literatur- und Fallbesprechungen. Für Seminare und Workshops erhalten interessierte Ärzte Sonderurlaub, abhängig von der Stundenzahl steht ihnen auch ein finanzielles Budget zur Verfügung. Und wenn sich einer der Kollegen auf die Prüfung zum Fachtierarzt vorbereiten will, kann er einen Antrag auf unbezahlten Urlaub stellen.

Was die Fachtierärztin grundsätzlich an ihrem Arbeitgeber schätzt: „Ich hatte und habe immer genug Spielraum, um sich zu entfalten.“ Sie nutzt ihn auch, um sich regelmäßig auf internationalen Fachkongressen weiterzubilden und mit neuen Ideen, z.B. neuen Diagnostikmethoden, zurückzukommen. Gute Vorschläge würden auch von den Klinikchefs gerne angenommen.

„Die Türen für den Aufstieg stehen jedem offen“, sagt Dr. Julia Llewellyn als rechte Hand des Chefarztes Innere Medizin Dr. Felix Neuerer. Natürlich hänge es von jedem selbst ab, was und wieviel er lerne. Aber wenn jemand fleißig und engagiert sei, könne er sich vom Famulanten zum Oberarzt hocharbeiten.

Sie selbst hat es vorgemacht, trotz zweifacher Babypause. Denn auch die Mutterschaft ist in der Tierklinik Ismaning kein Karrierekiller. Im Gegenteil: „Bei der Rückkehr aus der Elternzeit nimmt die Klinikleitung viel Rücksicht auf die zeitlichen Rahmenbedingungen, die man so als junge Mutter mitbringt“, sagt Dr. Julia Llewellyn, die daher mit zwei Kleinkindern auch ihren Fachtierarzt machen konnte. „Man merkt, dass beide Chefs selbst Kinder haben und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.“

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