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Leonie Wörz liebt Nachtschichten. „Nach 21 Uhr liegt eine besondere Spannung in der Luft“, sagt unsere neue Assistenztierärztin. Schließlich wisse man nie, welche Patienten man im Notdienst aufnehmen müsse, das könne eine Katze nach einem Autounfall sein, ein Hund mit einer akuten Blutung oder ein Meerschweinchen mit Vergiftung. In solchen Fällen schnell zu helfen und die besorgten Tierbesitzer zu beruhigen, empfindet die 24-Jährige als reizvoll. Nicht ohne Grund hat sie bereits während des Studiums vier Jahre als Famulantin im Notdienst der Medizinischen Kleintierklinik der LMU gearbeitet. Auch in ihrer Doktorarbeit, die sie gleich nach der Approbation im März 2021 in Angriff genommen hat, beschäftigt sich Leonie Wörz mit einem Aspekt der Notfallmedizin: Sie führt eine Studie zum Lungenultraschall beim Hund durch. Parallel zu ihrem Forschungsprojekt hat sie im April 2021 den Minijob als Assistenztierärztin im Nacht- und Wochenenddienst bei uns in der Tierklinik angenommen.
Aufgewachsen ist die junge Kollegin in Stuttgart. Zur Tiermedizin kam sie über ihr Zuhause. Nicht nur weil ihre Mutter Tierärztin ist. Die Familie hatte auch immer einen kleinen Zoo um sich versammelt. Hunde, Katzen, Schildkröten, Vögel und alle möglichen Nagetiere gehörten einfach dazu. Laika, ihrer eigenen Hündin, brachte Leonie Wörz sogar schon mit neun Jahren Kommandos bei.

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