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Candy erholt sich auf Station von der Knie-OP.

Die Symptome waren typisch für einen plötzlichen Kreuzbandriss. Die sechs Jahre alte Candy kam nach einem Freigang humpelnd nach Hause. Sie lahmte und knickte beim Gehen mit dem linken Hinterlauf immer wieder ein. Bei der orthopädischen Untersuchung stellten unsere Ärzte unter anderem durch den so genannten Schubladentest eine schwere Instabilität im Kniegelenk fest, was den Verdacht auf Kreuzbandriss untermauerte. Letzte Gewissheit brachten die Röntgenbilder, die auch notwendig waren, um eine zusätzliche Knochenfraktur auszuschließen. Wie sich die Maine Coon die Verletzung zugezogen hat, ist ihrem Herrchen schleierhaft. „Candy geht nie weit weg, sie ist eher eine Couchpotatoe, die gerne auf der Terrasse sitzt und nicht wild herumspringt.“ Er vermutet, dass sie in einem Loch auf dem Feld neben dem Haus hängengeblieben ist und sich dabei das Knie ausgehebelt hat. Um dem Tier lebenslange Lahmheit zu ersparen, war eine OP unumgänglich. Klinikchef Dr. Klaus Zahn behob die Verletzung mit einer sogenannten TPLO. „Das ist eine sehr effektive Operationsmethode, die die Geometrie im Kniegelenk so verändert, dass das Tier auch ohne Kreuzband schmerzfrei und stabil laufen kann“, sagt er. Leider scheuen sie Katzenhalter aus Kostengründen häufig. Jetzt ist Candy wieder zu Hause und darf sich erstmal über ein eigenes Zimmer freuen, wo keine hohen Möbel stehen. Springen, rennen und Treppensteigen sind in den nächsten sechs Wochen nicht erlaubt, um den Heilungsprozess nicht zu gefährden. Zur seelischen Unterstützung hat Candys Herrchen die erste Nacht sogar bei seinem Liebling auf dem Boden geschlafen.

 

 

 

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