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Als die Beule an Barneys Hals plötzlich die Größe eines Tennisballs hatte, geriet sein Frauchen in Panik. Wochenlang war ihr geliebter Beagle schon mit Antibiotika und Cortison behandelt worden. Doch der kleine Knoten, den sie im Urlaub ertastet hatte, hatte sich nicht zurückgebildet. Mal hatten Ärzte geschwollene Lymphknoten, mal eine Ohrspeicheldrüsenveränderung, mal einen Fremdkörper vermutet. Und jetzt das.
Endlich helfen konnten Barney die Ärzte in der Tierklinik Ismaning. Nachdem Internistin Dr. Susanne Sauter das Tier untersucht hatte, wurde ihr Verdacht in einer Computertomographie bestätigt: Der Junghund litt an einer Zyste, die sich an seiner linken Unterkiefer- und Unterzungenspeicheldrüse gebildet hatte. Jedenfalls war eine operative Entfernung der Drüsen unumgänglich. „Bei Nichtbehandlung wäre die Zyste immer größer geworden und hätte Barney irgendwann beim Schlucken, Speicheln und letztendlich auch beim Atmen behindert“, erklärt Chirurgin Dr. Vera Morbach, die den Eingriff durchführte. Die genaue Ursache für solche Zysten bleibt wie bei Barney oft ungeklärt. In der Regel steckt eine Blockade der Speichelgänge durch Entzündungsprodukte, Speichelsteine oder auch Tumoren dahinter. Erleichtert war Barneys Halterin daher über den negativen Befund aus der Pathologie. Inzwischen hat sich auch ihr Liebling sehr gut erholt, und die Beule ist komplett verschwunden, erzählt sie glücklich.

Die tennisballgroße Wucherung an Barneys Hals ist gut zu erkennen.
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